Kupferzeit und Bronzezeit

Die Kupfer- und Bronzezeit wird von 1800 v.Chr. bis 750 v.Chr. datiert. Der Name dieses Zeitalters wird durch die Entdeckung des Einschmelzens von Kupfer geprägt. Dieses Kupfer wurde zur Waffen und Werkzeug Herstellung verwendet. Da Kupfer alleine ein sehr weiches Metall ist wurde es zur Härtung mit einer Bronzelegierung überzogen. Bronze ist eine chemische Verbindung aus Kupfer und Zinn (vgl. Ennen, E./Janssen, W. 1979. S.39ff).

Neuerungen

Eine weitere bedeutendste Neuerung in der Kupfer- und Bronze Zeit waren Pflüge, die zur Bearbeitung der Äcker verwendet wurden. Außerdem hatte das Rad eine immer größere Bedeutung im Transportwesen gefunden.

Kupferzeit und Bronzezeit

Kupferzeit und Bronzezeit - Thomas Max Müller / pixelio.de

Siedlungswesen

Im Siedlungswesen gab es zusätzlich Neuerungen. Die Menschen lebten in Dorfartigen Siedlungen in so genannten Wohn-Stall-Häusern, welche aus Lehm, Holzpfosten und einem Holzdach gebaut wurden (Abb.2). In diesen Wohn-Stall-Häusern haben die Menschen ihr Vieh beherbergt, Ackerbau betrieben und gewohnt. Der Wohnteil war allerdings abgeteilt von dem Stallteil des Hauses. Ein Problem dieser Wohn-Stall-Häuser war, dass die im Haus angebauten Pflanzen nicht sonderlich gut wuchsen, da es ihnen an Licht fehlte. Deswegen haben die Menschen auch außerhalb des Hauses Ackerbau betrieben. Im innern des Hauses wurden die Menschen begraben, was zeigt, dass die Menschen den Toten nah sein wollte. Das Grundstück wurde durch eine Steinmauer begrenzt.

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