Gewöhnlicher Flohkrebs

Der Körper des Flohkrebses (lateinisch Gammarus pulex) ist seitlich zusammengedrückt. Er hat nierenförmige Komplexaugen und zwei lange Antennenpaare. Der Geißel der zweiten Antenne ist beim Männchen auffallend verdickt und mit langen Borsten besetzt. Am Vorderkörper hat der Flohkrebs sieben Paar Laufbeine. Trächtige Weibchen fallen durch ihren geschwollenen Vorderkörper auf. Der Flohkrebs ist hellbraun bis grau und 1,5-2 cm groß.

Beim Laufen über den Gewässergrund sind die Schreitbeine teils nach hinten und teils zur Seite gerichtet. Mit Hilfe schlagender Bewegungen des Hinterleibes ist das Tier auch in der Lage, gegen die Strömung zu schwimmen.

Seine Nahrung besteht aus lebenden und abgestorbenen Pflanzen und zum Teil aus verwesenden Insektenlarven und Kleinkrebsen. Im Alter von drei bis vier Monaten und nach zehn Häutungen sind sie geschlechtsreif. Das größere Männchen klammert sich acht Tage lang an dem kleineren Weibchen fest. Wenn sich dieses häutet, befördert das Männchen mit seinen vorderen Beinen Sperma in den Brutraum des Weibchen, der sich zwischen den Laufbeinen befindet. Das Weibchen legt dann zwischen 20 und 200 Eier in diese Brutkammer. In drei bis vier Wochen entwickeln sich kleine, fertig ausgebildete Flohkrebse. Während ihres einjährigen Lebens bringt das Weibchen sechs bis neun Bruten hervor.

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