Standortwahl – harte und weiche Faktoren – Standortdispositionen

Harte Faktoren:

  • Verfügbarkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
  • Energie- und Wasserversorgung sowie mögliche betriebliche Emissionen
  • Geeignete Verkehrserschließung, d.h. Kapazitäten der Verkehrssysteme und Erreichbarkeit einschließlich der Transportkosten
  • Erreichbarkeit der Absatzmärkte
  • Möglichkeiten zur Entfernung und Entsorgung nichtverwertbarer Materialien
  • Quantitative und qualitative Ausstattung des regionalen Arbeitsmarktes einschließlich der Arbeitskosten
  • Erreichbarkeit und Entfernung zu produktions- und absatzorientierten Dienstleistern

(vgl. Kulke 2010, S. 132f.).

Zu den weichen Standortfaktoren zählen:

  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • Bürokratie
  • Unternehmensbezogene Faktoren
    • Wirtschaftsklima am Standort
    • Image des Standortes und der Region (Standortprestige)
    • Konkurrenz bzw. Fühlungsvorteile (Beziehungsgeflecht, Agglomeration, Agglomerationseffekte)
  • Personenbezogene Standortfaktoren
    • Wohnumfeld, Mentalität der ansässigen Bevölkerung
    • Umweltqualität
    • Medizinische Versorgung, Fürsorgeeinrichtungen
    • Bildungsangebot
    • Erholungs-, Kultur- und Freizeitangebot
    • Einkaufsmöglichkeiten
    • Wohnmöglichkeiten
    • Vergnügungsmöglichkeiten
    • Klima (wenn keine direkte Wirkung vorliegt)

(vgl. Gabler 2010, o. S.)

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