Verkehrsinfrastruktur am Beispiel der Stadt Augsburg

Diese Hausarbeit beschäftigt sich im Rahmen des Hauptseminars „Fallstudien zur Planung und Entwicklung in Gemeinden, Städten und Landkreisen“ mit dem Begriff und dem Thema der Verkehrsinfrastruktur. Den Bereich der Infrastruktur im Bezug auf Gemeinden, Städte und Landkreise umfassen zwei große Komplexe. Dazu gehören zum einen die technische Infrastruktur, und zum anderen eben die Verkehrsinfrastruktur. Auf der technischen Ebene umschließt sie die Bereiche der Strom-, Gas- und (Ab-)Wasserversorgung, auf welche in dieser Arbeit nachfolgend nicht eingegangen wird.

Innerhalb dieser Arbeit wird zunächst eine Begriffsdefinition vorgenommen, welche die „Verkehrsinfrastruktur“ als Begriff und Feld eingrenzen und definieren soll. Anschließend werden die Zuständigkeiten im Zusammenhang mit dem Bau, Ausbau und der Steuerung, Planung und Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur geklärt. Nach diesen Erläuterungen zu Beginn folgt der Hauptteil dieser Arbeit, welcher die Infrastrukturen im Bereich des Verkehrs am speziellen Beispiel einer Stadt, in diesem Fall der bayrischen Stadt Augsburg, näher erklären soll. Dabei wird im Einzelnen auf die jeweiligen Verkehrsarten gesondert eingegangen und die dazugehörigen Planungen innerhalb der Stadt dargestellt. Es handelt sich dabei um die verschiedenen Verkehrsarten des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienen-Personennahverkehrs und des Bahnverkehrs und des Motorisierten Individualverkehrs, sowohl fließend als auch ruhend (den bereitgestellten Parkraum innerhalb der Stadt betreffend). Hinzu kommen Bus-, Rad- und Fußgängerverkehr, sowie der Wirtschaftsverkehr. Das Fallbeispiel abschließend werde ich auf zwei besondere verkehrsinfrastrukturelle Maßnahmen zu sprechen kommen, die die Stadt Augsburg unternommen hat, beziehungsweise sich momentan in einer konkreten Planungsphase befinden. Diese sind einmal das bereits bestehende Güterverkehrszentrum Augsburg und zum anderen die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg.

Im letzten Teil der Hausarbeit wird dann noch auf die Förderung und Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur eingegangen. Hier speziell die im Bundesland Bayern, passend zum Fallbeispiel der Stadt Augsburg. Dabei geht es um die Förderung nach dem Bayrischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichgesetz, sowie um spezielle ÖPNV-Förderung in Bayern und die allgemeine Finanzierung.

Abschließen wird ein Fazit gezogen, welches die Verkehrsinfrastruktur als solches im Planungsverbund einer Stadt einordnen soll.

Begriffsdefinition und Zuständigkeiten

Zur Einleitung in die Thematik ist zunächst eine Definition des Begriffes „Verkehrsinfra-struktur“ von Nöten und außerdem Eingrenzung der Zuständigkeiten.

Wie der Begriff vermuten lässt, umfasst er alle Bereiche des Verkehrs, die in einer Gemeinde oder einer Stadt vorkommen. Allerdings umfasst er außerdem Anlagen und Wege, die mit dem Verkehr in Verbindung stehen, beziehungsweise für den Verkehr gebraucht werden. Der Begriff muss also in zwei Bereiche gefasst werden. So bezeichnet Verkehrsinfrastruktur im weiteren Sinne die materiellen, personellen und institutionellen Voraussetzungen, die für den Transport von Personen, Gütern und Nachrichten zu leisten sind. Im engeren Sinne umfasst die Verkehrsinfrastruktur außerdem ortsfeste Verkehrsanlagen, bestehend aus Verkehrswegen und deren Zugangs- und Verknüpfungsstellen. Zu den Verkehrswegen zählen unter anderem Straßen, Schienen und Flugrouten; die Zugangs- und Verknüpfungsstellen meinen Bahnhöfe, Häfen und weitere verkehrsinfrastrukturelle Schnittstellen.

Im Bereich der Zuständigkeiten im Verkehrsbereich sind weitestgehend Festlegungen getroffen. „Die Verkehrsinfrastrukturpolitik umfasst Planung, Realisierung, Betrieb, Bereitstellung und Finanzierung der Infrastruktur.“ (GABLER 2010, o.S.) Somit ist die Bereitstellung der materiellen Verkehrsinfrastruktur eine Aufgabe der Verkehrspolitik. Diese umfasst jedoch nicht die Bereitstellung und den Betrieb von Rohrfernleitungen, sowie von See-, Binnen- und Flughäfen. Des Weiteren sind für die Verkehrsinfrastruktur „entsprechend dem föderalistischen Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland […] die Gebietskörperschaften in unterschiedlichem Maße verantwortlich.“ (GABLER 2010, o.S.)

Dies bedeutet eine Zuständigkeit des Bundes für Bau, Erhalt und Regelung der Nutzung im Bereich des Schienenverkehrsnetzes der Deutschen Bahn AG und bezüglich der deutschen Wasserstraßen; Häfen sind von der Zuständigkeit,wie erwähnt, ausgenommen. Bei den Straßen ergeben sich unterschiedliche Zuständigkeiten je nach räumlicher Abstufung der Straßen. So ist der Bund für zuständig für die Bundesfernstraßen, wozu Bundesautobahnen und Bundesstraßen gleichermaßen zählen. Dementsprechend ergeben sich die Zuständigkeiten für die jeweils untergeordneten Straßen. Das heißt, dass für die Landstraßen die jeweiligen Bundesländer, für Kreisstraßen die jeweiligen Landkreise und für Gemeindestraßen die jeweiligen Kommunen zuständig und verantwortlich sind. Im Bereich der Flughafeninfrastruktur ergeben sich in Deutschland andere Zuständigkeiten. Sie sind nicht in einem zentralen Verantwortungsbereich gefasst (vgl. GABLER 2010, o.S.).

Fallbeispiel Stadt Augsburg

Im Nachfolgenden soll nun die Verkehrsinfrastruktur am Beispiel einer Stadt dargestellt werden. Dabei geht es um die bestehende Infrastruktur, aber auch um die Planungen, die hinsichtlich Verbesserungen getroffen werden sollen. Außerdem sollen weiter bestehende Mängel angesprochen werden, welche die Verkehrsplanung in Zukunft beschäftigen werden.
Das Beispiel ist die Stadt Augsburg. Sie liegt im Bundesland Bayern, im Regierungsbezirk Schwaben und umfasst eine Gesamtfläche des Stadtgebiets von 146,8 km². Die wohnberechtigte Bevölkerung umfasste am 31.12.2009 insgesamt 267.121 Einwohner, wovon 263.853 Einwohner mit Hauptwohnsitz in Augsburg gemeldet waren. Damit ist Augsburg nach München und Nürnberg die drittgrößte Stadt des Bundeslandes (vgl. STADT AUGSBURG 2011, o.S.).

Lage und Erreichbarkeit

Die Lage der Stadt Augsburg ist aus verkehrlicher Sicht durchaus als günstig anzusehen. Was die überregionale Straßenanbindung betrifft, so liegt Augsburg am Schnittpunkt der Bundesautobahn A 8 München-Stuttgart und den autobahnähnlich ausgebauten Schnellstraßen B 2 und B 17, sowie den Bundestraßen B 10 und B 300. Im Bereich des überregionalen Schienennetzes ist Augsburg angebunden an das internationale Eisenbahnhoch-geschwindigkeitsnetz über die ICE-Trassen München-Stuttgart, beziehungsweise Richtung Nürnberg. Außerdem liegt Augsburg an der „Magistrale für Europa“, dem Schienenweg von Paris nach Budapest. Es kann gesagt werden, dass jede europäische Großstadt von Augsburg aus mit IC oder ICE mindestens einmal täglich erreichbar ist. Die Flughafeninfrastruktur betreffend liegt Augsburg rund eine Stunde vom internationalen Verkehrsflughafen München (Franz-Josef-Strauß-Flughafen) entfernt. Der Regionalflughafen Augsburg-Mühlhausen liegt rund einen Kilometer nördlich der Autobahnausfahrt Augsburg-Ost, der von Low-Cost-Carriern bediente Flughafen Memmingen (Allgäu-Airport) ist innerhalb einer Stunde erreich-bar über die B 17 und die A 96 (München-Lindau) (vgl. STADT AUGSBURG 2011, o.S.)

Verkehrsarten

Vor der Beschreibung und Darstellung der einzelnen Verkehrsarten in Augsburg ist kurz zu erwähnen, wie die Verteilung des Verkehrs in der Stadt ist. Nach einer Studie von 1994 liegt der Anteil des ÖPNV am Gesamtverkehr in Augsburg bei 30 %. Der Anteil des Motorisierten Individualverkehrs liegt bei 70 % (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S.6). Diese Werte werden laut Gesamtverkehrsplan der Stadt nur von Städten mit einem sehr gut ausgebauten U-Bahn- und S-Bahn-Netz übertroffen. Außerdem werden 40-45 % aller Fahrten Richtung Innenstadt mit dem ÖPNV getätigt. Der ÖPNV-Anteil an Tangentialfahrten zwischen den einzelnen Stadtteilen jedoch ist ungünstig und verbesserungswürdig (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S.8).

Busverkehr

Wie bereits erwähnt bildet das Rückgrat des innerstädtischen ÖPNV in Augsburg das Schienenschnellverkehrssystem mit S-Bahnen und Tram. Hinzu kommen Busse, die die Stadtteile bedienen, die keine direkte Anbindung an den SPNV aufweisen. Des Weiteren ist der Bus vor allem für die Region Augsburg von elementarer Wichtigkeit, insbesondere in der Agglomeration und dort, wo keine Schienenanbindung im Regionalbahnnetz gewährleistet ist. Der Bus als überaus flexibles Verkehrsmittel ist somit für die Erschließung der Fläche verantwortlich. Er soll die peripheren Regionen an den Stadtrand oder bis ins Zentrum anbinden und außerdem den Stadtrand selbst näher ans Zentrum bringen. Dabei hat der Bus hauptsächlich eine Zubringerfunktion zur Schiene, was bedeutet, dass der Bus Verknüpfungspunkte mit dem SPNV im Stadtgebiet ansteuert. Eine besondere Funktion hat der Bus auf den Hauptachsen, auf denen keine Schienenanbindung vorhanden ist. Dort besitzt der Bus Rückgratfunktion. „Auf Hauptachsen mit starkem, konzentrierten Verkehrsaufkommen muß der Bus solange diese Funktion übernehmen, bis entsprechende Schienenverbindungen geschaffen sind.“ (STADT AUGSBURG 2006, S.21) So schafft der Bus Verbindungen der Hauptachsen untereinander und kann eine Verkürzung der Reisezeit bewirken. In den Gebieten, die so dünn besiedelt oder so weit abgelegen sind, dass sie keine dauerhafte Busanbindung rechtfertigen, gibt es Rufbus- oder Sammeltaxi-Systeme. Diese gewährleisten dennoch einen ÖPN, der dabei noch zu relativ günstigen Konditionen funktionieren kann, da er nur fährt, wenn er von einem Fahrgast angefordert wird. Im Gesamtverkehrsplan ist bezüglich des Busverkehrs festgehalten, dass die angesprochenen Funktionen des Busses weiterhin gewährleistet sind und dass zur Erleichterung des Umsteigens zwischen Regional-, Straßenbahn und Bus die Verknüpfungspunkte weiter ausgebaut werden sollen, auch um die Attraktivität des ÖPNV zu steigern (vgl.STADT AUGSBURG 2006, S.21).

ÖPNV

Der Öffentliche Personennahverkehr in Augsburg wird vor allem durch den Straßenbahnverkehr bedient, welcher die Grundlast trägt. Hinzu kommen außerdem Omnibuslinien im Tag- und Nachtverkehr. Das Personennahverkehrsnetz an sich ist sehr verdichtet und wird im Stadtgebiet von der Augsburger Verkehrsgesellschaft (AVG), einer Tochter der Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH, betrieben. Der Regionalverkehr wird bedient durch die vorhandenen Regionalbahnlinien und die Buslinien des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV), in den die beiden Partner AVG und GVG (Gersthofener Verkehrsgesellschaft) beide tarifmäßig eingebunden sind. Die AVG bedient innerhalb des Stadtgebietes nur die Zone 10 (Innenstadtbereich) und die Zone 20 (Stadtteile und die vier Nachbarstädte Friedberg, Stadtbergen, Neusäß und Gersthofen).
Im Stadtgebiet verkehren vier Straßenbahnlinien werktags im Fünf-Minuten-Takt auf einer Länge von 38,5 Kilometern. Es gibt außerdem 27 Buslinien, die eine Strecke von 236,3 Kilometern bedienen. Das Nachtbus-Angebot umfasst sechs Linien, die freitags bis sonntags und vor Feiertagen verkehren. An Augsburg angebunden sind des Weiteren sieben Regionalbahnlinien, sowie 104 Regionalbuslinien des AVV (vgl. STADT AUGSBURG 2011, o.S.).

Der ÖPNV wurde in Augsburg seit den 1990er Jahren stetig Verbesserungen unterzogen, die vor allem durch Beschleunigungsmaßnahmen, einer Modernisierung des ÖPNV-Netzes und Ausbaumaßnahmen geschaffen werden konnten. Insgesamt konnte der ÖPNV von den Stadtteilen ins Zentrum im Zeitraum von 1974 bis 1992 einen Anstieg um circa 60 % verzeichnen (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S.6). Ein großes Problem liegt jedoch weiter darin, dass das Straßenbahnnetz in seiner Entstehung nicht der Siedlungsentwicklung gefolgt ist, was bedeutet, dass Fahrgäste aus vielen Stadtteilen nicht direkt ohne Umsteigen in die Innenstadt gelangen können (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S.8). Dies wirkt sich natürlich auch negativ auf die Attraktivität aus. Dem entgegen zu wirken wurde bereits ein einheitliches Verkehrssystem geschaffen, um die Attraktivität zu steigern. „Mit dem Aufbau des Augsburger Verkehrsverbundes und dem Gemeinschaftstarif wurde der Grundstein für ein einheitliches öffentliches Verkehrssystem gelegt. Dieses wird zu einem Gesamtsystem aus Regionalbahn, Straßenbahn und Bus weiterentwickelt.“ (STADT AUGSBURG 2006, S.20)

SPNV und Bahnverkehr

Wie bereits erwähnt bildet ein Rückgrat des ÖPNV ein gut ausgebautes Schienenschnell-verkehrssystem aus Regionalbahn und Straßenbahn. Dabei deckt die Straßenbahn die aufkommensstärksten Achsen ab. Das Netz wird außerdem zusätzlich in Gebiete mit hohem Verkehrsaufkommen erweitert. Was Schienenregionalverkehr angeht, so bilden sternförmig auf Augsburg zulaufende Schienenstrecken das Rückgrat der Verkehrsbedienung für die Region (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S. 20f). So soll ein schnelle und attraktive Verbindung zwischen Region und Innenstadt gewährleistet werden, wobei der regionale Bahnverkehr die Linien des Bayern-Taktes einschließt. „In Stadt und Umland gelten der einheitliche Tarif und der abgestimmte Fahrplan des AVV. Den Augsburg-München-Pendlern steht mit der AboPlus Card ein gemeinsames Ticket für AVV, MVV und die DB zur Verfügung.“ (STADT AUGSBURG 2006, o.S.) Dabei erfolgt der Verkehr „linienweise in einem festen Grundtakt, der in Zeiten stärkerer Nachfrage entsprechend verdichtet wird. Jeder Zug der Linien hält verbindlich an jedem Haltepunkt (Systemhalte). Die meisten Linien enden nicht am Hauptbahnhof, sondern werden miteinander verknüpft.“ (STADT AUGSBURG 2006, S.20) Bereits realisiert wurde inzwischen ein flächendeckender Stundentakt mit teilweisen Verdichtungen im regionalen Bahnverkehr. Die wichtigste Strecke ist dabei ist die bereits ausgebaute Schienenverbindung zwischen Augsburg und München. Abbildung 1 zeigt die überregionale Verkehrsanbindung im Schienenverkehr, wobei der Bestand dargestellt ist, sowie der Ausbau, der im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen ist und für Augsburg von vordringlichem Bedarf ist. Dabei ist zu sehen, dass vor allem der überregionale Ausbau des ICE-Netzes von großer Bedeutung für die Stadt ist, die Strecke nach München hatte wie erwähnt vordringlichen Bedarf und wurde bereits ausgebaut. Erkennbar ist außerdem der bereits gute Bestand in die Region und auch die Anbindung in die europäischen Nachbarländer. Lediglich die Schienenverbindung nach Ingolstadt bedarf weiteren Ausbaus.

Für den städtischen ÖPNV sollen laut dem Gesamtverkehrsplan der Stadt Augsburg in den kommenden Jahren weitere Verbesserungen geschaffen werden, die die Attraktivität des Systems weiter steigern. Dazu gehören die Beschleunigung der öffentlichen Verkehrsmittel durch gesonderte Spuren und Bahnkörper, sowie Vorrangschaltungen an Lichtsignalanlagen. Außerdem kann durch eine Verkürzung der Reisezeit bei gleichem Beförderungsangebot eine Reduzierung der Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge erreicht werden, was geringere Kosten für die Allgemeinheit zur Folge hätte (vgl. STADT AUGSBURG 2006, S.26).

Fazit

Neben der technischen Infrastruktur ist die Verkehrsinfrastruktur elementar wichtig für das Funktionieren einer Stadt oder einer Gemeinde. Dazu zählt sowohl die verkehrsinfrastrukturelle Erschließung, als auch die Instandhaltung und immer währende Erneuerung, die den zeitlichen Gegebenheiten durch die Planung angepasst werden muss. Auf die strukturellen Veränderungen im Verkehrsverhalten und –wesen muss dabei in den Städten und Gemeinden eingegangen werden und ihnen Rechnung getragen werden, um ein funktionierendes Verkehrsnetz in allen Bereichen zu wahren. Auf die einzelnen Verkehrsarten und damit einhergehenden Veränderungen im Laufe der Zeit wurde in dieser Arbeit eingegangen und exemplarisch am Beispiel der Stadt Augsburg aufgezeigt, inwieweit sich Gegebenheiten verändert haben und die Planung darauf eingegangen ist, beziehungsweise welche Planungen dadurch in Zukunft notwendig sind.

Im Rahmen der Verkehrsplanung ist eine Stadt angewiesen, auf Veränderungen zu reagieren und für ein funktionierendes Verkehrsnetz zu sorgen. Je nach Aufbau, Lage und Struktur einer Stadt sind dabei unterschiedliche Gewichtungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur vorzunehmen, die sich einerseits auch nach dem Verkehrsverhalten der Einwohner richten muss, andererseits aber durch, beispielsweise die Schaffung von gutem ÖPNV, den MIV-affinen Bürger dazu bewegen kann, auf den, den Verkehr sehr stark belastenden, MIV möglicherweise zu verzichten. Allgemein bleibt zu sagen, dass Verkehr in der heutigen Zeit ohne gute Infrastrukturmaßnahmen nicht funktionieren kann.

Literaturverzeichnis

STADT AUGSBURG (2006): Gesamtverkehrsplan.Verkehrsentwicklungsplan.
http://www.augsburg.de/fileadmin/www/dat/06st/tiefbau/typo3bilder/Allgemeines/GVA/GVAGVP.pdf (27.01.2011).
STADT AUGSBURG (2011): www.augsburg.de (30.01.2011).
REGIERUNG MITTELFRANKEN (2011): http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt4/abt43003.htm (31.01.2011)
REGIERUNG NIEDERBAYERN (2011): http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/wirueberuns/aufgaben/21_foe_oepnv.htm (31.01.2011)
REGIERUNG UNTERFRANKEN (2011): http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/unsere_aufgaben/4/5/17406/index.html (31.01.2011)
WIRTSCHAFTSLEXIKON GABLER (2011): http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/verkehrsinfrastrukturpolitik.html (31.01.2011)

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