Adam Opel AG – Geschichte des Standorts Kaiserslautern

Die Adam Opel AG ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors gehört. Mit 25.103 Beschäftigten (Stand 2009) ist Opel einer der größten deutschen Fahrzeughersteller, der neben dem Stammwerk am Unternehmenssitz in Rüsselsheim in Deutschland noch Fabriken in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach besitzt. In Europa fertigen sechs weitere Werke vom GM-Tochterunternehmen Fahrzeuge für Opel her. Einige Opel-Modelle werden bei General Motors-Tochterunternehmen wie Daewoo bzw. Fremdunternehmen, wie Renault, SOVAB und Magyar Suzuki Corporation entwickelt und gebaut (vgl. Opel Deutschland 2010, o. S.).

Der seit 1966 bestehende Opel-Standort Kaiserslautern ist heute Sitz eines Komponentenwerks, einer Motorenfertigung und einer Motorenaufbereitung von General Motors Powertrain. Weiterhin sind das Gelenkwellenwerk Kaiserslautern (GGK), sowie die Dienstleistungsunternehmen Automotive Logistic Center GmbH (ALC), Voith Industrial Services GmbH, EDS GmbH und Aramark GmbH auf dem Werksgelände ansässig. Im Produktionsverbund von General Motors Europa ist Kaiserslautern ein wichtiges Zentrum der Komponentenfertigung.
Das Werk beliefert Zusammenbauwerke von General Motors in Europa und ist auch Zulieferer für andere Automobilhersteller. Im August 2008 wurde ein neues Schweißwerk, das sogenannte K-16, errichtet. In dieser hoch modernen Fertigung arbeiten 165 Roboter der neuesten Generation in 15 Fertigungszellen. Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern werden Zusammenbaugruppen und Unterzusammenbauten für das Opel-Flaggschiff Insignia produziert. Weiterhin werden aus den Unterzusammenbauten Vorder- und Hinterrahmen, die untere Rückwand und Radgehäuse montiert.

Daneben produziert das Werk Kaiserslautern in Großserie Blechpressteile, Achsen und Fahrwerkkomponenten. Im Komponentenwerk der Adam Opel GmbH arbeiten rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Produktionsprogramm der Motorenfertigung umfasst Vierzylinder-Leichtmetall-Ottomotoren und Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Commonrail-Kraftstoffeinspritzung. Im Motorenbau sind weitere 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Das Opelwerk in Kaiserslautern ist also mit insgesamt 3.300 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Westpfalz. Die Verkehrsanbindung ist durch die Autobahn 6 nahezu optimal und lässt eine barrierefreie An- und Zulieferung der entsprechenden Verarbeitungsteile zu (vgl. Opel Deutschland 2010, o. S.).

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