Whitney Houston: Biografie & Lebenslauf

Whitney Elizabeth Houston ist am 9. August 1963 in Newark (New Jersey) geboren. Am 11. Februar 2012 starb sie in Beverly Hills. Whitney war R&B, Soul, Popmusikerin, Schauspielerin und Filmproduzentin. Sie verkaufte über 170 Millionen Tonträger und über 200 Gold-, Silber- und Diamantenschallplatten und bekam sechs Grammys verliehen. Whitney Housten gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten.

Whitney Houston (1963 - 2012)

Whitney Houston (1963 – 2012)

Whitneys Eltern hießen John und Emily Housten. Whitney hatte zwei ältere Bruder Gary Garland und Michael Houston und zwei jüngere Halbgeschwister Alana Housten und John Russell Housten. Whitneys Cousinen und ihre Patentante sind Sängerinnen. Am Anfang ihrer Karriere trat sie bei ihnen als Backgroundsängerin auf.

Erste Erfahrungen als Live-Entertainerin sammelte Whitney schon als Teenager während vieler Nachtclub-Gigs mit ihrer Mutter Emily Housten, auch genannt Cissy. Cissy war Sängerin bei den Sweet Inspirations, welche die Begleitgruppe von Elvis Presley sowie Jimi Hendrix waren. Die erste Schallplattenaufnahme machte Whitney Housten mit 14 Jahren. Ihr erstes Lied war „Life’s a Party“ der Michael Zager Band. Sie sang für viele andere Bands. Whitney modelte auch mit viel Erfolg. Sie schaffte es in viele beliebte Magazine wie zum Beispiel das Seventeen Magazin.

1983 unterschrieb Whitney ihren ersten Plattenvertrag mit der Firma ihres Endeckers Clive Davis. In den Jahren danach veröffentlichte sie viele Singles und Alben. Sie erreichte Platz-1-Platzierungen in Deutschland, Österreich, USA und vielen weiteren Ländern.

1992 heiratete Houston den R&B Sänger Bobby Brown. Ein Jahr später kam Tochter Bobbi Kristina auf die Welt. Doch 14 Jahre später zerbrach die Ehe und sie ließen sich scheiden. Whitney bekam das alleinige Sorgerecht für ihre Tochter. Whitney fing an als Schauspielerin zu arbeiten. In insgesamt vier bekannten Filmen spielte sie mit. Doch der Erfolg hatte auch eine Kehrseite. Whitney war Alkohl- und Drogensüchtig. Deswegen besuchte sie immer wieder Entzugskliniken.

Nach der Veröffentlichung des neunten Albums „Just Whitney und One Wish“ wurde es immer stiller um die Karriere von Whitney Housten. Als sie 10 Jahre später nach der letzten Welttournee wieder ein Comeback versuchte, bekam sie Kritik über die Enttäuschung ihrer brüchigen Stimme, die kaum das Niveau von früheren Jahren erreichte. Die deutschsprachige Presse beurteilte ihr Comeback zum größten Teil negativ.

Die US-amerikanische Sängerin hatte ihre Sucht immer noch nicht überwunden. Zehn Monate nach ihrem letzten Klinikbesuch starb sie mit nur 48 Jahren. Sie wurde Tod in der Badewanne eines Hotels gefunden. Bis heute ist die genaue Todesursache unklar. Am selben Abend fand die Grammy-Verleihung statt, bei der ihr zu Ehren ein Gebet gesprochen wurde und fast alle Gäste in Schwarz erschienen.

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