Das Berufsbild des Erziehers

Befähigung und Aufstiegs-/Weiterbildungsmöglichkeiten nach Abschluss der Lehre

Nach der Reformierung wurde in Rheinland-Pfalz die Ausbildung zum Sozialassistenten vorgeschaltet, d.h. man erhält nach zwei nachweislichen Jahren der Ausbildung einen Schein und erlangt damit bereits den Status des Sozialassistenten. Nach drei möglichen anschließenden Jahren und diversen Prüfungen darf man sich Erzieher nennen.

Arbeitet man in einer bestimmten Einrichtung kann man höchstens zum/zur Leiter/in der Einrichtung werden, jedoch nach einem ausbildungsweiterführendem Studium ist man befähigt jede Arbeit im Sozialwesen annehmen zu können. Man kann aber auch nach dem Erzieher eine weitere Ausbildung an der Fachhochschule für Sozialwesen absolvieren und danach als Heilpädagoge gelten.

Verdienst

Nachdem Rheinland-Pfalz auf dem Ausbildungswesen reformiet wurde wurden die Verdiemstmöglichkeiten für die Auszubildenden gestrichen, da sie dem Schülerstatus zugesprochen wurden. Davor betrugen sie im ersten Jahr 300 DM bzw. 150 Euro und im vierten Jahr 870 Euro pro Monat. Im zweiten und dritten Jahr gab es höchstens BAFÖG (d.h. Ausbildungszuzahlung).

Der Sozialassistent verdient monatlich ca. 100 Euro, während ein Erzieher ab ca. 1400 Euro Bezahlung bezieht. Mit steigendem Alter steigt beim Erzieher auch automatisch das Gehalt. In der Kindertagesstätte Sonnenberg beträgt die Gehaltsspanne zwischen 1400 und 3000 Euro.

Das Ansehen des Berufes

Nach Gesprächen mit den Arbeitnehmern kristallisierte sich heraus, dass der Beruf des Erziehers heute ein eindeutig bessers Ansehen als früher hat. Dies wurde mir damit begründet, dass man zu früheren Zeiten Erzieherinnen eher als „Kaffeetanten, die basteln“ abgestempelt hätte. Die Eltern hätten sich auch nicht wirklich für die Kindergärten interessiert. Sie hätten ihre Kinder abgegeben und hinterfragten wenig.

Heute sähe man die Erzieher mehr als pädagogische Frachkraft an, dadurch liefe die Eltern/Kindergarten Zusammenarbeit um einiges besser. Dadurch, dass die Eltern aufgrund von Ganztagsjobs beider Elternteile wesentlich mehr auf den Kindergarten angewiesen wären, würden sie immer mehr Interesse zeigen.

Da auch die Pädagogik sich mitenwickelt hätte, hätten die Kinder heute auch ganz andere Entwicklungsmöglichkeiten. Daran zeigt sich wie wichtig es ist, dass Eltern mitarbeiten, denn so ist es für die Kindergärten nicht nur möglich besser Erziehungsergänzend arbeiten zu können, sondern auch auf Probleme aufmerksam zu machen. Im Endeffekt bringt es auch die Pädagogik weiter und das ist nur positiv.

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