Adverbs – Adverbien in Englisch

Im Allgemeinen verwendet man Adverbien, um sowohl Verben und Adjektive als auch andere Adverbien und Adverbialsätze näher zu beschreiben. Im Unterschied dazu beschreiben Adjektive (siehe Artikel „Adjektive“) nur Substantive und Zustände.

It is cold.It is terribly cold.
This meal is cooked by me.This meal is very badly cooked (by me).
We were playing fast.We were playing unusually fast.
She was in love with him.She was madly in love with him.

Adverbien beantworten meistens Fragen, jedoch gibt es noch einige Weitere:

FragewortAdverbBeispiele
How?Adverbien der Art und Weisequickly, happily, terribly, fast, well, badly…
How often?Adverbien der Häufigkeitalways, seldom, rarely, never, occasionally…
When?Adverbien der Zeittoday, last year, finally, soon, still, daily, every year…
Where?Adverbien des Ortesupstairs, around, here, in New York, outside…
Where to?Adverbien der Richtunginside, outside, to London, downstairs/upstairs…
Why?Adverbien des Sinn & Zweckstherefore, namely, consequently, hence…
Adverbs of completeness and certaintyGradadverbiencompletely, very, rather, practically, almost, nearly, quite, partly, hardly…
Emphatic AdverbsSatzadverbien/kommentierende Adverbien (beziehen sich auf den ganzen Satz)unfortunately, actually, perhaps, obviously…

Bildung:

Im Deutschen kann man vom Äußerlichen her nicht zwischen Adjektiven und Adverbien unterscheiden. Im Englischen ist dies anders; in der Regel hängt man einfach ein ‚ly‘ an das Adjektiv.

  • quick → quickly
  • bad → badly
  • extreme → extremely

Bei Adjektiven, die bereits auf ‚ly‘ (oder auf ‚ed‘) enden, umschreibt man meistens das Adverb.

  • friendly → in a friendly way
  • silly → stupidly
  • interested → with great interest
  • surprised → in surprise

Einige Adjektive, die auf ‚c‘ enden, benötigen die Anhängung ‘ally‘.

  • economic → economically
  • aber: public → publicly
  • pragmatic → pragmatically

Endet ein Adjektiv auf ‘y‘, dann wird aus dem ‘y‘ ein ‘i‘.

  • happy → happily
  • aber: shy → shyly

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, die komplett anders geformt werden bzw. teilweise auch gar nicht verändert werden.

  • good → well
  • fast → fast
  • hard → hard

Achtung: Das Wort ‘hardly‘ existiert zwar auch, bedeutet jedoch etwas vollkommen anderes!

Bedeutungsunterschiede durch die Verwendung von Adjektiven/Adverbien:

mit Adjektivmit Adverb
(to) look goodgut aussehen (hübsch)
(to) look wellgut aussehen (gesund)
hardschwer
hardlykaum, fast nicht
(to) taste goodlecker schmecken
(to) taste wellgut (ab)schmecken können

Stellung:

Allgemein können Adverbien entweder am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Satzes stehen. Satzadverbien allerdings nur am Anfang oder am Ende. Auf keinen Fall platziert man Adverbien zwischen dem Verb und seinem Objekt.

Also nicht: I get often headaches.
sondern: I often get headaches.

Am Anfang (Zeit und Häufigkeit):
Yesterday something very strange happened.

In der Mitte (Häufigkeit, Arti & Weise, Gradadverbien):
My sister completely forgot my birthday. (vor dem Verb!)

Am Ende (Art & Weise, Zeit, Ort):
What are you doing tomorrow?

Verwendet man mehrere Adverbien in einem Satz, gibt es eine bestimmte Reihenfolge, in der man diese benutzen sollte:

  1. Adverbien der Richtung
  2. Adverbien der Art & Weise
  3. Adverbien des Ortes
  4. Adverbien der Zeit/Häufigkeit
  5. Adverbien des Sinn & Zwecks

The students come to class on time every day.
(Richtung, Zeit, Häufigkeit)

Nach folgenden Verben steht nie ein Adverb, sondern immer das Adjektiv:

  • (to) be
  • (to) become
  • (to) get
  • (to) keep
  • (to) seem
  • (to) sound
  • (to) stay
  • (to) turn

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