Was ist Großbritannien? Vergleich zu England

Dieses Thema möglichst prägnant zusammenzufassen ist ziemlich schwierig, da sowohl Kultur, Politik (siehe Artikel „British governmental system“) und Wirtschaft als auch die Mentalität, die Vergangenheit (siehe Artikel „British Empire“) und die menschlichen Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Zunächst einmal ist es wichtig, die geografischen Fragen zu klären. Was ist England? Was ist Großbritannien? Was gehört zum United Kindom?

Great BritainEngland, Schottland, Wales
British IslesGreat Britain + Inseln
United KingdomGreat Britain + Nordirland

England ist also ein Land in Großbritannien, welches aus mehrere Ländern besteht.

Wie jedes Land gibt es gewisse Vorurteile gegenüber den Einwohnern. Deutsche sind überpünktlich und immer schlecht gelaunt, Franzosen essen ständig Baguette, trinken Wein und sind immer charmant und was sind nun die Briten?

Hier eine kleine Einschätzung aus Sicht von Einheimischen und Touristen:

Positive Eigenschaften der BritenNegative Eigenschaften der Briten
gut erzogenexzentrisch
gesellig, gastfreundlichviele „Rowdys“
tolerantbetrunken im Urlaub
intelligentzweifelnd,‘ xenophobic‘ (Fremdem gegenüber skeptisch)
beständig (survive the worst -> fire of history)nostalgisch
gerecht, respektieren das Gesetznie glücklich, ständiges Meckern/Streiten
kulturelle Vielfalttrinken nur Tee und Bier
traditionell, patriotisch

Auffällig ist, dass Außenstehende eher die positiven Eigenschaften nennen, da sie nicht direkt betroffen sind und nur an der Oberfläche mitbekommen, was abläuft. Die Einwohner Großbritanniens sehen dagegen eher die negativen Seiten, da sie täglich mit den Problemen konfrontiert werden. Natürlich kann man nicht einfach einen Stereotyp festlegen, denn jeder Mensch ist unterschiedlich, dennoch wird an dem einen oder anderen genannten Punkt schon etwas dran sein.


Multikulti:

Wie auch in der Tabelle erwähnt wurde, lebt die britische Kultur von den vielen unterschiedlichen Nationen, die das Leben dort beeinflussen. Vor allem in der vorindustriellen Ära kamen viele Ausländer nach Großbritannien und so wurde die allgegenwärtige Britishness durch mehr Vielfalt ersetzt. Auch die Wirtschaft profitierte von den fremden Einflüssen und der Ankunft neuer Gemeinschaften, da dies zu mehr Vitalität und sprachlicher Varietät führte. Im Großen und Ganzen ist die multikulturelle Gesellschaft in Großbritannien heutzutage kein Problem mehr, das war aber nicht immer so.


Immigration:

Den größten Anteil an Immigranten machen in Großbritannien die Hindus, Muslime, Sikhs, Afroamerikaner und Chinesen aus, von denen die meisten im Osten Englands, in London und im Mittelland (the Midlands) leben und wo sie auch registriert sind. Tätig sind die Meisten in der Verwaltungs-, Geschäfts-, und Managementbranche.

Bis 1962 bestärkte Großbritannien die freie Immigration, doch seit dem Jahr 1962 gab es eine Begrenzung des Zustroms. Einige Briten erwarteten durch die Einwanderung vieler Ausländer mehr Kriminalität, Bettler und Diebe, doch diese Befürchtungen erfüllten sich nicht.

Obwohl die Einwanderer in Großbritannien besser integriert werden als in anderen EU-Ländern und es eine Vielzahl von Eheschließungen zwischen Ausländern und Einheimischen gibt, haben viele der Einwanderer keinen Zugang zur Bildung und sind ohne abgeschlossene Ausbildung oft arbeitslos. Auch Diskriminierung ist ein Thema in der britischen Gesellschaft.

Näheres zu der Vergangenheit Großbritanniens kannst du im Artikel „British Empire“ erfahren.

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